Beschlüsse der Mitgliederversammlung / MV des Fördervereins

Ergebnisprotokoll zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins für PRT am 20. Februar 2016

 

1)    Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden, Herrn René Neuhäuser

2)    Wahl des Protokollführers

3)    Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

4)    Feststellung der Stimmberechtigung

5)    Bericht des Vorstandes

Ø  Die Kassenwartin informiert über die Mitgliederzahlen

Aktuell hat der Förderverein 103 Mitglieder.

2015 gab es 12 Abgänge – aufgrund konsequent nicht gezahlter Beiträge – und 6 Neuzugänge

Ø  Kassenbericht: Wurde den Anwesenden vorgelegt.

Darüber hinaus erläutert Frau Brücher die Ausgaben und erklärt, dass durch die Selbstverwaltung der Homepage durch den Vorstand immens Kosten eingespart werden (ca. 1200€ jährlich).

Ø  Die Kassenprüfer erklären, dass die Kasse ordnungsgemäß geführt ist und beantragen die Entlastung des Vorstandes.

Ø  Der Vorstand wird einstimmig, mit drei Enthaltungen, entlastet.

Ø  Informationen von Herrn Neuhäuser

ð  Veröffentlichung von Ausstellungsergebnissen auf der Fördervereins-Homepage

Herr Neuhäuser weist darauf hin, dass der Vorstand für die Richtigkeit der veröffentlichten Ergebnisse keine Garantie übernehmen kann.

Es zählt die Fotodokumentation der Ergebnistafel vom Ausstellungstag. Fehler müssen belegt werden.

Auch Ergebnisse wie z.B. „Bester Rüde“ o.ä. werden nur veröffentlicht, wenn diese explizit auf der Ergebnistafel vermerkt sind.

ð  Veröffentlichung von Wurfmeldungen zum Zweck der Welpenvermittlung

Der Vorstand verwaltet seit Beginn seiner Amtszeit die Homepage in Eigenregie, was dem Fö-Verein immense Kosteneinsparungen bringt, die sinnvoll für unsere Mitglieder genutzt werden können. Da das Amt von allen als Ehrenamt ausgeübt wird, und jeder auch noch andere Verpflichtungen hat, kann nicht erwartet werden, dass Veröffentlichungen sofort hochgeladen werden. Eine angemessene Bearbeitungszeit (bis zu 5 Tage) muss dem Vorstand eingeräumt werden!

 

6)    Verwendung der Gelder des Fördervereins

Ø  Herr Neuhäuser bitte erneut um Ideenaustausch zur sinnvollen Verwendung der Fördervereinsgelder.

Ø  Folgende Ideen werden von den Mitgliedern geäußert:

§  Zuschuss zum Besuch von VDH-Seminaren von Mitgliedern

§  DNA-Test bei AHT zur Bestimmung der erblichen Taubheit finanziell unterstützen

§  Trimmseminar

§  Fahrt zur Crufts

§  Parson Special, ggf. in Verbindung mit der Artland-Schau in Osnabrück

§  Züchterseminare

v    Genetik

v    Pat Hastings – Welpenbeurteilung

v    Prof. Fischer (VDH) ó Der Bewegungsapparat des undeHu HHHh  HHundes

v    Tellington Touch

v    Homöopathie

v    Impfen

v    Fr. Dr. Ziegler ó Hunde würden länger leben, wenn …

Ø  Folgende Anträge wurden gestellt und einstimmig von den Mitgliedern angenommen:

§  Bezuschussung von Seminarbesuchen von Fö-Mitgliedern, einmal jährlich, in Höhe von 20 Euro

§  Der Förderverein organisiert einmal jährlich ein Seminar für Fördervereinsmitglieder und trägt hierfür die Kosten.

 

7)    Sonstiges

Ø  Als Veranstaltungsort für Seminare wird das heutige Tagungshotel in Kassel gewünscht

Ø  Herr Neuhäuser verweist auf das mangelnde Interesse der Züchter an solchen Seminaren in der Vergangenheit. Ggf. muss eine Mindestteilnehmerzahl im Vorhinein festgelegt werden.

Aufgrund des immensen Organisationsaufwandes und des beschämend geringen Interesses am Parson Special 2015, ist der Vorstand nicht bereit ein weiteres zu organisieren. Er bittet um ein Organisationsteam, welches die Planung und Durchführung übernimmt. Die anfallenden Kosten werden selbstverständlich vom Förderverein getragen

Ergebnisprotokoll zur ordentlichen Züchterversammlung der PRT vom 20. Februar 2016

1.Begrüßung durch den Rassebeauftragten, Herrn René Neuhäuser

  • Wahl des Protokollführers

  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

  • Feststellung der Stimmberechtigung der Anwesenden

  • Hinweis, dass von allen TeilnehmerInnen die Mitgliedschaft im KFT von der Geschäfstelle vorab geprüft wurde, da die Mitgliedsausweise noch nicht verschickt wurden



  1. Bericht des Rassebeauftragten

  • Statistiken zur PRT-Zucht

z.Z. gibt es im KFT 141 eingetragene PRT-Züchter

    • 2014 waren davon 60 Züchter aktiv  Es fielen 100 Würfe mit insgesamt 417 Welpen

    • 2015 waren 68 Züchter aktiv  Es fielen 105 Würfe mit insgesamt 447 Welpen

  • Herr Neuhäuser berichtet über das 2015 vom Rassevorstand organisierte Ringtraining mit Sven-Uwe Hofstädt, das leider nur mäßig von den Züchtern angenommen wurde, obgleich der Förderverein die Teilnahme von Mitgliedern finanziell unterstützte

  • Der Rassevorstand berichtet über das Vorgehen bei der Meldung von Zuchtverstößen und klärt darüber auf, dass es nicht an ihm ist, diese zu ahnden. Der Rassevorstand leitet die ihm zugetragenen Verstöße direkt und unverzüglich an den KFT weiter.

  • Herr Neuhäuser informiert, dass die ihm zur Verfügung gestellten DOK-Listen immer wieder fehlerhaft sind. Fehler entstehen beispielsweise auch durch Schreibfehler bei den Hundenamen. Auch hierfür kann er keine Verantwortung übernehmen. Er leitet die Listen lediglich weiter, die ihm von offizieller Stelle zugeschickt werden. Er bittet daher alle ZüchterInnen die Untersuchungsergebnisse ihrer Hunde zu prüfen und Fehler der KFT-Geschäftsstelle zu melden.



  1. Entwurf der überarbeiteten Zuchtordnung des Klub für Terrier

  • Der Rassebetreuer informiert über Hintergründe zur Entstehung der überarbeiteten Zuchtordnung; er erläutert die Zusammensetzung der an der Überarbeitung beteiligten Gremien und klärt über die farbliche Kennzeichnung der veränderten Passagen auf.

  • Bevor der Entwurf im Detail durchgegangen wird, befindet die MV, über Änderungen im allgemeinen Teil öffentlich, per Handzeichen, abzustimmen. Über den rassespezifischen Teil wird an gegebener Stelle erneut abgestimmt.

  • Auch für die Bearbeitung des rassespezifischen Teils wird einstimmig eine öffentliche Abstimmung gewünscht.

  • Vorab wird der Antrag gestellt, die auf der letzten ZV formulierte Antragstellung bzgl. der Augenuntersuchung zu verwerfen. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

  • Alle von der MV vorgenommenen Änderungen werden einstimmig angenommen. Diese wurden direkt vor Ort in den neuesten, uns zur Verfügung stehenden Entwurf eingefügt und können im Einzelnen der Anlage entnommen werden.






  1. Sonstiges

  • Herr Neuhäuser informiert über die Mitgliederversammlung des KFT im September 2016 in Kelsterbach. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, seiner OG das Stimmrecht zu entziehen und bei der Mitgliederversammlung selbst zu stimmen. Das Einzelstimmrecht kann bei Frau Kolb in der Geschäftsstelle beantragt werden.








Anlagen:

  • Entwurf der überarbeiteten Zuchtordnung einschließlich der von der ZV abgestimmten Änderungen

 

 

Änderungen Kft AG Zuchtordnung

 

Änderungen aufgrund Änderungen in der VDH-RahmenZO

Änderungen/Ergänzungen aufgrund Rückmeldung aus den Gremien oder von einzelnen Züchtern

 

 

 

ZUCHT-ORDNUNG des Klub für Terrier e.V. von 1894


Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeines

II. Zuchtvoraussetzungen

§ 1 Anforderungen an die Person des Züchters

§ 2 Zwingername, Zwingernamenschutz

§ 3 Zuchtrecht

§ 4 Zuchtmiete

§ 5 Zuchtgemeinschaften

§ 6 Anforderungen an den für die Zucht vorgesehenen Hund

§ 6.1 Allgemeiner Teil

§ 6 2 Rassespezifischer Teil

III. Durchführung der Zucht

§ 7 Zuchtberatung und Zuchtkontrolle

§ 8 Zuchterlaubnis

§ 9 Häufigkeit der Zuchtverwendung

§ 10 Gleichzeitige Zuchtvorgänge

§ 11 Inzucht

§ 12 Deckakt

§ 13 Künstliche Besamung

§ 14 Wurfmeldung

§ 15 Aufzucht der Welpen

§ 16 Ammenaufzucht

§ 17 Erstbesichtigung, Wurfabnahme und Kontrolle von Zuchtstätten

§ 18 Zwingerbuch

§ 19 Abgabe der Welpen

IV. Zuchtbuch und Ahnentafeln

§ 20 Zuchtbuch

§ 21 Register

§ 22 Ahnentafeln

V. Zuchtverstöße und Überwachung der Vorschriften

§ 23 Zuchtverstöße

§ 24 Überwachung der Vorschriften

VI. Rechtsfolgen bei Zuchtverstößen

§ 25 Vereinsstrafen

§ 26 Zuständigkeiten

§ 27 Veröffentlichung der Entscheidung

VII. Gebühren

VIII. Schlussbestimmungen


Anhänge zur Zuchtordnung:

  1. Bekämpfung der HD (Hüftgelenksdysplasie)

  2. Bekämpfung der PL (Patellaluxation)

  3. Bekämpfung der CMO (craniomandibuläre Osteopathie)

  4. Bekämpfung der Kupferspeicherkrankheit

  5. Bekämpfung des Obere Luftwege Syndroms (OLS) beim Norwich Terrier

  6. Bekämpfung der Ellenbogengelenksdysplasie

  7. Bekämpfung der gPRA (generalisierte progressive Retinaatrophie)

  8. Ausführungsbestimmungen künstliche Besamung

  9. Ablaufschema - Wurfabnahme


I. Allgemeines

 

Ausgehend von dem in der jeweilsgültigen Satzung des Klub für Terrier e. V. (nachfolgend KfT genannt) beschriebenen Ziel und Zweck der Förderung planmäßiger Zucht gesunder, verhaltenssicherer Terrier der nachfolgend aufgeführten Rassen:


Airedale, Australian, Australian Silky, Bedlington, Border, Boston, Brasilianischer, Cairn, Cesky, Dandie Dinmont, English Toy, Irish, Irish Glen of Imaal, Irish Soft Coated Wheaten, Jack Russell, Japanischer, Kerry Blue, Lakeland, Manchester, Norfolk, Norwich, Parson Russell, Scottish, Russischer Schwarzer, Sealyham, Skye, Welsh, West Highland White und Yorkshire Terrier,

gibt sich der KfT die nachfolgende Zuchtordnung.


Dabei sind das internationale Zuchtreglement der F.C.I. und die Zuchtordnung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) für alle Mitglieder des KfT verbindlich. Aus diesem Grund werden vom KfT erbliche Defekte und Krankheiten erfasst, bewertet und planmäßig züchterisch bekämpft. Soweit nach dieser Zuchtordnung Veröffentlichungen erforderlich sind, werden diese Veröffentlichungen im in der Satzung vorgesehenen Mitteilungsblatt des Vereins bekannt gegeben

 

Die Zucht von nicht in der F.C.I.-Nomenklatur aufgeführten oder als „nationale Rasse“ anerkannten Rassen ist grundsätzlich verboten.

Die Zucht von Hunden ohne definierte Rassezugehörigkeit, die als spezielle Arbeitshunde gezüchtet werden (z. B. zum Hüten, Jagen, Wachen) ist dem KfT anzuzeigen. Dies gilt auch für Neuzüchtungen (z. B. Elo, Tamaskan, Biewer-Yorkshire etc.)

Versuchszüchtungen, z. B. Kreuzungen von Rassen oder Rassevarietäten dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des KfT und des VDH durchgeführt werden. und stellt einen schweren Verstoß im Sinne der Satzung des KfT mit entsprechender Ahndung dar.


Die gezielte Verpaarung von Hybriden (Mischlingen aus zwei reinrassigen Hunden) zum Zwecke der Zucht sogenannter „Designer-Hunde“ ist verboten und stellt, da ausschließlich kommerzielle Zwecke verfolgt werden, einen Verstoß im Sinne des § 2 Ziff. 1 und § 4 Ziff. 2, c der Satzung des KfT mit entsprechender Ahndung dar.



Einstimmig abgestimmt, dass dies gestrichen werden soll!!!!



II. Zuchtvoraussetzungen


Sämtliche Zuchtmaßnahmen müssen zum Ziel haben,

a. rassespezifische Merkmale zu erhalten

b. die Zuchtbasis einer Rasse möglichst breit zu erhalten

c. Vitalität (Gesundheit/ Alter) zu fördern

d. erbliche Defekte durch geeignete Zuchtprogramme zu bekämpfen.


Berichte über die getroffenen Maßnahmen werden dem VDH auf Anfrage, mindestens aber mit Abgabe der Zuchtbücher vorgelegt.



§ 1 Anforderungen an die Person des Züchters


Der angehende Züchter hat sein kynologisches Grundwissen durch die Vorlage von mindestens einem Teilnahmezertifikat an einem vom KfT genehmigten Seminar nachzuweisen, in dem die Themen Gynäkologie, Geburt und Aufzucht der Welpen behandelt wurden. Seine Kenntnis der Zucht-Ordnung des KfT und aller anderen zuchtrelevanten Ordnungen überprüft der Zuchtwart anlässlich der Erstbesichtigung der Zuchtstätte.

Der Züchter muss über die erforderliche Eignung verfügen. Es dürfen insbesondere keine tierschutzrechtlichen Verfehlungen vorliegen.

Hat ein Züchter länger als 5 Jahre nicht gezüchtet, hat er vor einer erneuten Zuchtmaßnahme die Teilnahme an einer Fortbildung nachzuweisen. Dabei werden auch alle vom VDH oder dessen Mitgliedsvereinen durchgeführten Veranstaltungen im Bereich des Zuchtwesens anerkannt seinen Wissenstand bzgl. der aktuellen Zuchtordnung des KfT gegenüber dem Regional-Zuchtwart oder einem von diesem benannten Zuchtwart darzulegen. Dieser Besuch, der gleichzeitig mit der Besichtigung der Zuchtstätte verbunden ist, ist nach der jeweils gültigen Gebührenordnung des KfT gebührenpflichtig.


Einstimmig so akzeptiert


§ 2 Zwingername, Zwingernamenschutz


1. Der Zwingername ist der Zuname des Hundes. Die Beantragung eines nationalen Zwingerschutzes ist seit dem 01.01.2016 nicht mehr möglich. Bis zum 31.12.2015 national beim KfT geschützte Zwingernamen genießen Bestandsschutz. Für national geschützte Zwinger gelten die nachfolgenden Bestimmungen entsprechend, wobei hierfür ausschließlich der KfT zuständig ist.

2. Der internationale Zwingername wird über den Klub für Terrier beantragt, der den Antrag auf internationalen Zwingernamenschutz über den VDH an die FCI weiterleitet. Gleichzeitig wird der beantragte Zwingername zum nächstmöglichen Termin im Vereinsfachblatt veröffentlicht, um die Möglichkeit eines Einspruches zu eröffnen.

Der Zwingername wird nach Ablauf der Einspruchsfrist, die am letzten Tag des Veröffentlichungsmonats um 24:00 Uhr endet, an den VDH weitergeleitet.

3. Jeder zu schützende Zwingername muss sich deutlich von bereits vergebenen unterscheiden und darf nicht alleine aus der Rassebezeichnung bestehen. Er wird dem Züchter zum persönlichen Gebrauch zugeordnet und gilt weltweit für alle von ihm gezüchteten Rassen.

4. Für einen Züchter darf nicht mehr als ein Zwingername für alle von ihm gezüchteten Rassen geschützt werden.

Die Zuteilung des Zwingernamens erfolgt personengebunden und wird grundsätzlich auf Lebenszeit erteilt, sofern keine Löschung erfolgt.

5. Der Zwingername kann vererbt oder zu Lebzeiten durch schriftliche Erklärung gegenüber dem VDH (KfT bei nationalem Schutz) an Dritte übertragen werden. Der neue Berechtigte hat sein Recht an dem Zwingernamen dem VDH nachzuweisen und zu belegen. Bei Vorliegen der Voraussetzungen teilt der VDH dies der FCI mit.

Bei Streitigkeiten über Vererbung oder Übertragung von Zwingernamen kann bis zu einer abschließenden rechtlichen Klärung nicht gezüchtet werden.

6. Auf weitere Benutzung des Zwingernamens kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem VDH (KfT bei nationalem Schutz) verzichtet werden, jedoch darf ihm dann für den Zeitraum von fünf Jahren kein neuerZwingername zuerkannt werden.


7. Der Zwingernamenschutz erlischt

  • mit dem Tode des Züchters, sofern kein Erbe innerhalb von 10 Jahren nach dem Tod des Züchters den Übergang des Zwingernamens auf sich beansprucht.

  • wenn der Züchter auf die Fortführung des Zwingernamens verzichtet ohne diesen an eine andere Person abzutreten.

  • wenn der Züchter nachweislich Mitglied eines der FCI / dem VDH entgegenstehenden Rassehundezuchtvereins wird.

  • wenn gegen Satzung und Ordnungen des VDH, der FCI und des KfT verstoßen wird.

8. Die Löschung des Zwingernamens erfolgt über den VDH, der die Löschung bei der FCI beantragt.

9. Alle Vorgänge im Rahmen des Zwingerschutzes, die über den VDH abgewickelt werden müssen, sind dem KfT zur Kenntnis zu geben.

10. National geschützte Zwingernamen verdienter Züchter bleiben geschützt, solange der KfT existiert, wenn dieses vom jeweils amtierenden Klubvorstand mit mindestens 2/3 Mehrheit beschlossen worden ist.


§ 3 Zuchtrecht

 

Das Zuchtrecht und damit die Beteiligung am Zuchtgeschehen stehen nur der vom KfT als Züchter anerkannten Person zu.


Einstimmig so anerkannt


Als Züchter gilt der Eigentümer oder Mieter einer Hündin oder eines Rüden zum Zeitpunkt des Belegens sowie der Käufer einer tragenden Hündin, sofern er eine zugelassene Zuchtstätte im Klub für Terrier besitzt.

Sind mehrere Personen Eigentümer eines Hundes, so kann das Zuchtrecht nur jeweils von der Person wahrgenommen werden, bei der das jeweilige Zuchtgeschehen stattfindet.


§ 4 Zuchtmiete


Das Mieten einer Hündin zur Zucht muss in jedem Fall mindestens 4 Wochen vor dem vorgesehenen Decktermin beim Klubzuchtwart beantragt


und vom Klubzuchtwart des KfT genehmigt werden. Der Zuchtmietvertrag erhält seine Gültigkeit erst mit Genehmigung durch den Klubzuchtwart.


§ 5 Zuchtgemeinschaften


1. Zuchtgemeinschaften sind Zusammenschlüsse von zwei oder mehr Personen, die unter einem gemeinsamen Zwingernamen und einer gemeinsamen Zuchtadresse züchten. Nur unter dieser Adresse dürfen Zuchtmaßnahmen durchgeführt werden. Mindestens ein Mitglied der Zuchtgemeinschaft muss volljährig sein. Jede Zuchtgemeinschaft hat einen volljährigen Verantwortlichen zu benennen. Die übrigen bedürfen eines Mindestalters von 14 Jahren.

2. Die Zuchtgemeinschaft ist rechtlich als Einheit zu behandeln. Maßnahmen gegen eine Zuchtgemeinschaft treffen alle Angehörigen der Zuchtgemeinschaft im gleichen Maße.

3. Die Gründung einer Zuchtgemeinschaft erfordert die schriftliche Erklärung aller beteiligten Personen gegenüber der Geschäftsstelle des KfT, die dies über den VDH an die FCI weiterleitet. Dies gilt auch für Austritte einzelner Personen aus der Gemeinschaft.



a. Wird mit der Gründung der Zuchtgemeinschaft zugleich die Zuchterlaubnis beantragt, so sind die personenbezogenen Voraussetzungen gem. § 8 von allen beteiligten Personen zu erfüllen.

b. Personen, die einer bestehenden Zuchterlaubnis beitreten möchten, müssen die personenbezogenen Voraussetzungen gem. § 8 ebenfalls erfüllen.

4. Der Antrag auf Gründung einer Zuchtgemeinschaft wird zum nächstmöglichen Termin im Vereinsfachblatt veröffentlicht.

Gegen Gründungsmitglieder können begründete Einsprüche bis zum letzten Tag des Veröffentlichungsmonats um 24:00 Uhr bei der Geschäftsstelle des KfT eingereicht werden.

Über die Einsprüche entscheidet der Vorstand.

5. Scheidet ein Mitglied aus einer Zuchtgemeinschaft aus, muss es dies und seinen Verzicht auf den Zwingernamen schriftlich gegenüber dem KfT erklären, der dies dem VDH zur Weiterleitung an die FCI mitteilt.

Für national geschützte Zwingernamen gilt eine Zuchtgemeinschaft als aufgelöst, wenn einer der Beteiligten seinen Austritt aus der Gemeinschaft schriftlich gegenüber dem KfT erklärt. Dem steht ein Austritt aus dem KfT oder ein Vereinsausschluss aus zuchtrelevanten Gründen gleich.

6. Die Bildung von Zuchtgemeinschaften über FCI-Landesgrenzen hinweg ist nicht genehmigungsfähig.


§ 6 Anforderungen an den für die Zucht vorgesehenen Hund


§ 6.1 Allgemeiner Teil


  1. Es darf nur mit gesunden, verhaltenssicheren Hunden gezüchtet werden, die in das jeweilige Zuchtbuch oder das Register des KfT eingetragen sind und die vom KfT festgelegten Zuchtvoraussetzungen für die jeweilige Rasse erfüllen. (siehe hierzu auch die Zuchtzulassungsordnung – ZZO – des KfT e. V.)

  2. Ausländische Deckrüden müssen in einem von der FCI anerkannten Zuchtbuch eingetragen, die im speziellen Teil dieser Zuchtordnung bei den einzelnen Rassen aufgeführten Voraussetzungen bzgl. HD und Augenuntersuchungen erbringen und dürfen mit keinem im KfT/VDH ausgesprochenen Zuchtverbot belegt sein. Rüden, die aufgrund dokumentierter zuchtausschließender Fehler nicht zur Zuchtzulassung vorgestellt und dann in das Ausland abgegeben wurden, dürfen in der Zucht ebenfalls nicht eingesetzt werden.


Ausländ. Deckrüden müssen lediglich in einem von der FCI anerkannten Zuchtbuch eingetragen sein und dürfen mit keinem im KFT ausgesprochenen Zuchtverbot belegt sein.


  1. Rüden die im Eigentum oder im Miteigentum von Personen mit ordentlichem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland stehen, dürfen erst dann zur Zucht eingesetzt werden, wenn ihre Abstammungsdaten in das Zuchtbuch oder das Register der jeweiligen Rasse des KfT eingetragen und die Zuchtvoraussetzungen des KfT erfüllt sind.

3. Tragend importierte Hündinnen müssen nach dem Absetzen der Welpen bei der nächstmöglichen Gelegenheit alle für eine Zuchtzulassung erforderlichen Nachweise erbringen. Bis dahin ruht die Eintragung des Wurfes. Gleiches gilt für Elterntiere, bei denen die Zuchtvoraussetzungen zum Zeitpunkt des Deckaktes nicht erfüllt waren.

4. Werden bei einer Rasse Augenerkrankungen in einem Maße bekannt die zuchthygienische Maßnahmen erfordern, sind verbindliche Untersuchungs- und Bekämpfungsprogramme zu erstellen.

Grundsätzlich sind Hunde von der Zucht ausgeschlossen, die einen positiven Befund für erblichen Katarakt, PRA, Entropium, Ektropium, Glaukom oder andere, die Lebensqualität einschränkende, erbliche Augenerkrankungen aufweisen.



5. Hunde, die mittels eines DNA-Testes auf CMO (craniomandibuläre Osteopathie) untersucht wurden, unterliegen je nach Ergebnis Verpaarungseinschränkung die im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der craniomandibulären Osteopathie (CMO) – aufgeführt sind

6. Um die Bekämpfung von Erbkrankheiten mittels DNA - Analysen zu ermöglichen, ist für alle Terrier des KfT eine Genotypen-Datenbank eingerichtet worden. Bei allen Hunden, die erstmalig in der Zucht eingesetzt werden, ist eine DNA-Typisierung durchzuführen. Für diese Untersuchung ist ausschließlich Blut als Untersuchungsmaterial zulässig. Es wird 10 Jahre lang aufbewahrt.

Das Verwendungsrecht an diesem Blut überträgt der Züchter durch seine Unterschrift auf den KfT.


Über die vom KFT beanspruchte Mindestblutmenge hinaus, behält der Eigentümer des Hundes ein Verwendungsrecht an diesem Blut.


7. In der Zucht nicht eingesetzt werden dürfen Terrier, die aufgrund einer Überprüfung ihres phänotypischen Erscheinungsbildes in das Register des KfT übernommen worden sind.

In Ausnahmefällen kann der Zuchtausschuss auf schriftlichen Antrag in jedem Einzelfall unter Festlegung konkreter Vorgaben in Absprache mit der Zuchtzulassungskommission genehmigen, dass der in Rede stehende Hund zum Zwecke der Zuchtzulassung vorgestellt werden darf.

8. Soweit Ausnahmegenehmigungen benötigt werden, haben die jeweils berufenen Gremien nach Ermessen zu entscheiden. Zur Ausübung des Ermessens haben sie das Recht Informationen, Nachweise oder andere Unterlagen beim Antragsteller anzufordern. Dieser ist verpflichtet dem Verlangen nachzukommen.

9. Die Zucht mit Hunden, die einen so genannten Apfelkopf oder / und Lückenschädel haben, ist untersagt. Das Mindestgewicht von Hunden, die zur Zucht verwendet werden, beträgt 2 kg.


§ 6.2 Rassespezifischer Teil


Airedale Terrier

a. sind vor einer Zuchtverwendung auf Hüftgelenksdysplasie zu untersuchen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner bezogen auf den HD-Status sind im Einzelnen im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie – aufgeführt.

b. sind rechtzeitig vor der ersten Zuchtverwendung, frühestens jedoch nach der Vollendung des 12. Lebensmonats, auf ED zu untersuchen. Das Gutachten ist anlässlich der Zuchtzulassung vorzulegen. Bei bereits zuchtzugelassenen Airedale Terriern, die noch keine ED Untersuchung haben, ist die Untersuchung nachzuholen.

Das Ergebnis hat rechtzeitig vor dem Deckakt vorzuliegen.

Das für alle Züchter verbindliche Verfahren ist im Anhang Bekämpfung der Ellenbogengelenksdysplasie (ED) geregelt.

c. dürfen erstmalig in der Zucht und weiterhin nach der Vollendung des 3. Lebensjahres nur weiter in der Zucht eingesetzt werden, wenn zuvor durch eine Augenuntersuchung, die nicht älter als 1 Jahr sein darf, bei einem für solche Untersuchungen qualifizierten Tierarzt (Mitglied des Dortmunder Kreises - DOK) nachgewiesen wurde, dass bei dem untersuchten Hund erblicher Katarakt, PRA, Linsenluxation, Entropium, Ektropium, Glaukom oder andere, die Lebensqualität einschränkende Augenerkrankungen nicht feststellbar ist. Die Untersuchung ist nach Vollendung des 5. und 7. Lebensjahres zu wiederholen.

Es wird empfohlen auch nicht mehr in der Zucht befindliche Hunde in oben beschriebenen Intervallen zu untersuchen, da Airedale Terrier erst in fortgeschrittenem Alter an PRA erkranken.


Im Ausland stehende Rüden, die in der Zucht eingesetzt werden sollen, müssen ein PRA-Untersuchungsergebnis mit dem Befund „PRA – Frei“ vorweisen können wenn sie älter als 3 Jahre sind. Die Untersuchung ist nach der Vollendung des 5. und 7. Lebensjahres zu wiederholen.

Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Befunde der Augenuntersuchung des DOK Tierarztes sind bei der Hauptgeschäftsstelle zu erfassen.

Es ist grundsätzlich das jüngste Untersuchungsergebnis gültig.


Australian Silky Terrier

sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.


Bedlington Terrier

dürfen nur in der Zucht eingesetzt werden, wenn zuvor mittels einer DNA-Untersuchung festgestellt wurde, dass sie entweder erbgesund oder Anlageträger der Kupferspeicherkrankheit sind. Anlageträger dürfen nur mit erbgesunden Partnern verpaart werden. Als krank ermittelte Bedlington Terrier sind von der Zucht ausgeschlossen.


Boston Terrier

sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.


Brasilianischer Terrier

sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.


Cairn Terrier

a. sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.

b. Es wird empfohlen einen DNA-Risikotest auf Vorliegen der CMO (craniomandibulären Osteopathie) durchzuführen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner sind im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der craniomandibulären Osteopathie (CMO) – aufgeführt.


English Toy Terrier

sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.



Irish Glen of Imaal Terrier

dürfen erstmalig nur in der Zucht eingesetzt werden, wenn das Ergebnis des DNA-Risikotests auf gPRA beim Irish Glen of Imaal Terrier vorliegt.

Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner sind im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der gPRA – aufgeführt.


Irish Soft Coated Wheaten Terrier

sind vor einer Zuchtverwendung auf Hüftgelenksdysplasie zu untersuchen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner bezogen auf den HD-Status sind im Einzelnen im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie – aufgeführt.


Irish Terrier

müssen anlässlich der Zuchtzulassung die Ballen der Pfoten auf das Vorhandensein von Hyperkeratose („corny feet“) überprüft bekommen. Erkrankte Irish Terrier dürfen in der Zucht nicht eingesetzt werden.

Es wird empfohlen einen DNA-Test auf Vorliegen der Digitalen Hyperkeratose (DH/HFH) durchzuführen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner sind im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Digitalen Hyperkeratose (DH/HFH) – aufgeführt.

 

Jack Russell Terrier

a. dürfen erstmalig in der Zucht und weiterhin nach der Vollendung des 3. Lebensjahres nur weiter in der Zucht eingesetzt werden, wenn zuvor durch eine Augenuntersuchung, die nicht älter als 1 Jahr sein darf, bei einem für solche Untersuchungen qualifizierten Tierarzt (Mitglied des Dortmunder Kreises - DOK) nachgewiesen wurde, dass bei dem untersuchten Hund erblicher Katarakt, PRA, Linsenluxation, Entropium, Ektropium, Glaukom oder andere, die Lebensqualität einschränkende Augenerkrankungen nicht feststellbar sind. Die Untersuchung ist nach Vollendung des 5. und 7. Lebensjahres zu wiederholen.

b. die nachweislich an hereditärer Ataxie erkrankte Nachkommen haben, werden von der Zucht ausgeschlossen.

c. Es wird empfohlen Jack Russell Terrier vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.


Kerry Blue Terrier

sind vor einer Zuchtverwendung auf Hüftgelenksdysplasie zu untersuchen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner bezogen auf den HD-Status sind im Einzelnen im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie – aufgeführt.


Manchester Terrier

dürfen nur in der Zucht eingesetzt werden, wenn zuvor mittels einer DNA-Untersuchung festgestellt wurde, dass sie erbgesund, also einen Genotyp von „vWD N/N = reinerbig frei besitzen.

Manchester Terrier, die ein hiervon abweichendes Ergebnis ausweisen, sind von der Zucht ausgeschlossen.


Das für diesen Test erforderliche Material darf ausschließlich aus Blut (EDTA-Blut) bestehen und muss in für die Untersuchung zugelassenen Laboratorien untersucht werden.

Für die Untersuchung sind die vom KfT herausgegebenen Untersuchungsanträge zu verwenden.


Norfolk Terrier

sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.


Norwich Terrier

a. dürfen erstmalig in der Zucht eingesetzt werden, wenn zuvor der Nachweis erbracht wurde, dass eine laryngoskopische Untersuchung durchgeführt worden ist.

Ausführungen zum Verfahren sind im Einzelnen in der Anlage zur Zucht-Ordnung – Bekämpfung des Obere Luftwege Syndroms (OLS) beim Norwich Terrier – zu finden

b. sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.


Parson Russell Terrier

  1. dürfen erstmalig nur in der Zucht eingesetzt werden, wenn vor dem ersten Zuchteinsatz durch eine Augenuntersuchung bei einem für solche Untersuchungen qualifizierten Tierarzt (Mitglied des Dortmunder Kreises - DOK ) nachgewiesen wurde, dass bei dem untersuchten Hund ein erblicher Katarakt, PRA, Linsenluxation, Entropium, Ektropium, Glaukom oder andere, die Lebensqualität stark einschränkende Augenerkrankungen nicht feststellbar sind. Zur Absicherung der Diagnose sind alle zwei Jahre, spätestens jedoch vor dem nächsten Zuchteinsatz, bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres Wiederholungsuntersuchungen durchzuführen. Eine Feststellung des Vorhandenseins einer der o.a. Erkrankungen führt zum Zuchtausschluss. Von ausländischen Deckrüden wird keine Augenuntersuchung gefordert.


b. Es wird empfohlen Parson Russell Terriervor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.

  1. die nachweislich an hereditärer Ataxie erkrankte Nachkommen haben, werden von der Zucht ausgeschlossen.





Russischer Schwarzer Terrier

a. Hündinnen ist der erste Zuchteinsatz frühestens nach Vollendung des 24. Lebensmonates erlaubt.

b. sind vor einer Zuchtverwendung auf Hüftgelenksdysplasie zu untersuchen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner bezogen auf den HD-Status sind im Einzelnen im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie – aufgeführt.


Scottish Terrier

a. sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.

b. Es wird empfohlen einen DNA-Risikotest auf Vorliegen der CMO (craniomandibulären Osteopathie) durchzuführen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner sind im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der craniomandibulären Osteopathie (CMO) – aufgeführt.


Skye Terrier

sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.


West Highland White Terrier

a. sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.

b. Es wird empfohlen einen DNA-Risikotest auf Vorliegen der CMO (craniomandibulären Osteopathie) durchzuführen. Die zur Zucht zulassenden Befunde sowie die einschränkenden Bestimmungen für den Zuchteinsatz der Paarungspartner sind im Anhang dieser Zucht-Ordnung – Bekämpfung der craniomandibulären Osteopathie (CMO) – aufgeführt.


Yorkshire Terrier

sind vor der ersten Zuchtverwendung auf Patellaluxation zu untersuchen. Terrier mit einem Untersuchungsergebnis schlechter als Grad 1 sind von der Zucht ausgeschlossen.

Das für jeden Züchter und Halter von Terriern verbindliche Verfahren, ist im Anhang dieser Zucht-Ordnung – 2. Bekämpfung der Patellaluxation – geregelt.



III. Durchführung der Zucht


§ 7 Zuchtberatung und Zuchtkontrolle


Treten in einer der betreuten Terrierrassen genetisch bedingte Defekte, leidensrelevante Merkmale und/oder gravierende Verhaltensabweichungen auf, ist der KfT zur gezielten Bekämpfung aufgefordert.


Hierzu hat der Zuchtausschuss im Einvernehmen mit dem Vorstand des KfT ggf. unter Hinzuziehung fachkundiger Dritter einen Zuchtplan zu erarbeiten und fortzuentwickeln.

Dieser muss mindestens folgende Punkte enthalten:

• die genaue Darstellung des zu bekämpfenden Merkmals,

• seine Verbreitung / Ausprägung in der Rasse und

• züchterische Maßnahmen, die zur Bekämpfung eingesetzt werden sollen.


Die Erfassung des Vererbungsrisikos einzelner Tiere wird zur effektiven Eindämmung genetisch bedingter Defekte vorgesehen (Zuchtwertschätzung).


§ 8 Zuchterlaubnis


  1. Der Name der Zuchtstätte muss gemäß § 2 bereits geschützt worden sein.

  2. Der Antrag auf Zuchterlaubnis wird zum nächstmöglichen Termin im Vereinsfachblatt veröffentlicht.

Einsprüche gegen die Erteilung der Zuchterlaubnis können bis zum letzten Tag des Veröffentlichungsmonats um 24:00 Uhr bei der Geschäftsstelle des KfT eingereicht werden.

Über die vorliegenden Einsprüche entscheidet der Vorstand.

  1. Eine Zuchtmaßnahme (Belegen der Hündin) darf erst erfolgen, wenn die Zuchterlaubnis erteilt wurde.

  2. Zur Erlangung der Zuchterlaubnis muss der angehende Züchter die Zuchtvoraussetzungen gemäß VDH und KfT Zucht-Ordnung erfüllen und kein Einspruch darf entgegenstehen.

  3. Der angehende Züchter hat sein kynologisches Grundwissen durch die Vorlage von mindestens einem Teilnahmezertifikat an einem vom KfT genehmigten Seminar nachzuweisen, in dem die Themen Gynäkologie, Geburt und Aufzucht der Welpen behandelt wurden. Seine Kenntnis der Zucht-Ordnung des KfT und aller anderen zuchtrelevanten Ordnungen überprüft der Zuchtwart anlässlich der Erstbesichtigung der Zuchtstätte.

  4. Die Zuchterlaubnis wird mit einer Zwingerkarte bestätigt. Auf der Zwingerkarte werden u. a.

    1. der Name der Zuchtstätte

    2. der Name des zuchtverantwortlichen Züchters

    3. die Zuchtadresse

    4. die maximale Zahl Hunde (alle Rassen), die unter dieser Adresse gehalten werden dürfen


die Obergrenze an Zuchthunden eingetragen.


    1. sowie die mögliche Anzahl der Würfe in dieser Zuchtstätte, die gleichzeitig aufgezogen werden dürfen

festgehalten.




  1. Änderungen an der Zwingerkarte können nur auf begründeten schriftlichen Antrag des betreuenden Zuchtwartes vorgenommen werden. Über den Antrag entscheidet der Regionalzuchtwart. Die Änderungen an der Zwingerkarte werden vom Zuchtbuchamt vorgenommen.

  2. Der Regionalzuchtwart derjenigen Region, in der sich der Wohnort des angehenden Züchters befindet prüft, ob eine artgerechte Aufzucht und Haltung der Welpen sowie der übrigen Hunde gewährleistet ist, oder er beauftragt einen anderen Zuchtwart mit dieser Prüfung.

  3. Das Ergebnis der Überprüfung der räumlichen Voraussetzungen sowie des kynologischen Grundwissens wird protokolliert.

  4. Der Züchter erhält eine Kopie des Protokolls und nach Gegenzeichnung durch das Zuchtbuchamt seine Zwingerkarte. Die in der Zwingerkarte eingetragenen Obergrenzen an Hunden und Würfen gleichzeitig sind für den Züchter verbindlich.

  5. Entscheidet der Zuchtwart, dass die Voraussetzungen zur Erteilung der Zuchterlaubnis gegeben sind, so wird zunächst eine vorläufige Zuchterlaubnis für die Aufzucht eines Wurfes gewährt.

  6. Wenn der Zuchtwart dies für erforderlich hält, kann er Änderungen der Haltungs- und Aufzuchtbedingungen verlangen. Stellt der Züchter die geforderten Bedingungen nicht her, kann keine Zuchterlaubnis erteilt werden.

  7. Die Wurfabnahme des ersten Wurfes ist von dem Zuchtwart durchzuführen, der auch die Erstbesichtigung der Zuchtstätte vorgenommen hat. Von dieser Regel kann nur auf schriftlichen Antrag beim Regionalzuchtwart und mit dessen Genehmigung abgewichen werden.

  8. Die endgültige Zuchterlaubnis wird bei der Endabnahme des ersten Wurfes erteilt, sofern bei der Aufzucht der Welpen die Vorschriften der Zucht-Ordnung erfüllt worden sind.

  9. Bei der Die Erstzulassung einer Zuchtstätte, in der bereits 3 oder mehr fortpflanzungsfähige Hündinnen gehalten werden oder und beabsichtigt wird ist 3 oder mehr Würfe pro Jahr zu züchten, ist der Züchter darauf hinzuweisen, dass kann nur bei Vorliegen der eine amtstierärztlichen Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz beantragt werden muss. erfolgen. Dies ist im Abnahmeprotokoll zu vermerken.

Verändert sich im Laufe des Zuchtgeschehens der Hundebestand so, dass eine Genehmigung nach § 11 erforderlich wird, hat der zuständige Zuchtwart den Züchter ebenfalls auf seine Verpflichtung, kann die Zuchterlaubnis nur weiterbestehen, wenn der Züchter eine Genehmigung nach § 11 des Tierschutzgesetzes zu beantragen, vorlegt aufmerksam zu machen.

  1. Bei einem Ortswechsel der Zuchtstätte, der der Geschäftsstelle mitgeteilt werden muss, ruht zunächst die Zuchterlaubnis. Vor einer weiteren Zuchtmaßnahme hat eine Besichtigung der neuen Zuchtstätte zu erfolgen, bei der die Voraussetzungen für eine artgerechte Aufzucht und Haltung der Welpen sowie aller Hunde erneut überprüft werden müssen. Sofern keine Einwände bestehen, lebt die Zuchterlaubnis auf.


§ 9 Häufigkeit der Zuchtverwendung


  1. Für jeden Zuchteinsatz gilt der Decktag als Stichtag.

  2. Hündinnen dürfen frühestens nach Vollendung des 15. Lebensmonats in der Zucht eingesetzt werden. Für Hündinnen der Rasse Schwarzer Terrier ist der erste Zuchteinsatz frühestens nach Vollendung des 24. Lebensmonates erlaubt.

  3. Ein Zuchteinsatz nach Vollendung des 8. Lebensjahres darf nur in Einzelfällen mit Genehmigung des Klubzuchtwartes erfolgen. Die Genehmigung ist für jeden Einzelfall rechtzeitig schriftlich zu beantragen.


  1. Rüden dürfen frühestens nach Vollendung des 12. Lebensmonats zur Zucht eingesetzt werden, sofern sie die Zuchtvoraussetzungen erfüllen. Nach oben unterliegen sie keiner Altersbeschränkung. Gleiches gilt auch für Rüden deren Eigentümer im Ausland wohnt.

  2. Eine Hündin darf nicht mehr Welpen aufziehen als es ihre Kondition zulässt. Um dies zu gewährleisten, sind ggf. Welpen zu einer Amme zu verbringen.

  3. Eine Hündin darf nach einem Wurf nur dann bei der nächsten Läufigkeit wieder belegt werden, wenn je nach Rasse nicht mehr als 4 bzw. 6 Welpen aufgezogen wurden.


Als normale Wurfstärke gelten 4 Welpen bei folgenden Rassen:

Australian, Australian Silky, Border, Boston, Cairn, Cesky, English Toy, Jack Russell,

Japanischer, Norfolk, Norwich, West Highland White und Yorkshire Terrier.

Als normale Wurfstärke gelten 6 Welpen bei allen nicht genannten Terrierrassen.

Sind aus einem Wurf mehr als 4 bzw. 6 Welpen (einschließlich Ammenaufzucht) großgezogen worden, muss der Hündin eine Zuchtpause von 12 Monaten - gerechnet von Decktag zu Decktag - gewährt werden.

  1. Einer Hündin muss in jedem Fall eine Zuchtpause von 12 Monaten gewährt werden, wenn sie zwei Würfe bei zwei aufeinander folgenden Läufigkeiten großgezogen hat.

  2. Hündinnen, die zwei Würfe mittels Kaiserschnitt zur Welt gebracht haben, sind von weiteren Zuchtmaßnahmen ausgeschlossen.


§ 10 Gleichzeitige Zuchtvorgänge


Vom KfT wird empfohlen, gleichzeitige Zuchtvorgänge nur mit maximal zwei Hündinnen durchzuführen. Als gleichzeitig gilt, wenn zwischen den Belegtagen der beiden Hündinnen weniger als vier Wochen liegen.

Grundsätzlich muss jedoch immer gewährleistet sein, dass Welpen und Muttertiere, sowie selbstverständlich auch die übrigen in der Zuchtstätte gehaltenen Hunde, ausreichend betreut werden können und insbesondere die Welpen die notwendige Zuwendung und die gewünschte Sozialisierung erhalten. Im Übrigen wird auf § 15 verwiesen.

 

Die Zuordnung der Welpen zum jeweiligen Muttertier muss gewährleistet sein. In Zweifelsfällen kann der Zuchtwart ein Abstammungsgutachten auf Kosten des Züchters verlangen. Verstöße gegen Abs. 2 Satz 1 können mit den unter § 25 genannten Maßnahmen geahndet werden.


§ 11 Inzucht


Paarungen von Verwandten 1. Grades - Inzest (Eltern X Kinder sowie Vollgeschwister untereinander) sind verboten. Halbgeschwisterverpaarungen bedürfen der Genehmigung durch den Zuchtausschuss. Den Halbgeschwisterverpaarungen gleichgestellt sind Verpaarungen von Cousin und Cousine.

Anträge zur Genehmigung solcher Verpaarungen sind rechtzeitig, d.h. mindestens vier Wochen vor der geplanten Verpaarung schriftlich an den Zuchtausschuss zu stellen.


§ 12 Deckakt


1. Deckrüdenbesitzer haben sich vor dem Belegen der Hündin davon zu überzeugen, dass diese die für die jeweilige Rasse geforderten Zuchtvoraussetzungen erfüllt.



Können die notwendigen Unterlagen nicht vorgelegt werden, darf der Deckrüdenbesitzer seinen Rüden nicht zum Decken zur Verfügung stellen.

Wenn Deckrüdeneigentümer und Deckrüdenbesitzer nicht identisch sind, tragen beide die Verantwortung für die Einhaltung der Zucht-Ordnung und sind gemeinsam bei etwaigen Verstößen haftbar.

2. Von dem vollzogenen Deckakt ist dem KfT unverzüglich Mitteilung zu machen. Hierzu ist eine Kopie des vollständig ausgefüllten und vom Besitzer des Deckrüden und vom Hündinnenbesitzer unterzeichneten Deckscheins innerhalb von acht Kalendertagen nach dem erfolgten Deckakt vom Hündinnenbesitzer an das Zuchtbuchamt des KfT zu senden. Bei Deckakten mit nicht in das Zuchtbuch des KfT eingetragenen Rüden ist eine Kopie der vom VDH/FCI anerkannten Ahnentafel / Registerbescheinigung bzw. der Drei-Generationen-Ahnentafeln mitzusenden.

3. Das Original des Deckscheins sowie eine Kopie der Ahnentafel des Deckrüden ist nach erfolgtem Deckakt dem Hündinnenbesitzer zu überlassen.

4. Das Leerbleiben einer Hündin ist dem Zuchtbuchamt durch Übersendung des entsprechend gekennzeichneten Original-Deckscheins mitzuteilen.

5. Werden Hündinnen während einer Läufigkeitsperiode von mehreren Rüden gedeckt, erhalten die Welpen nur Ahnentafeln, wenn der Züchter einen eindeutigen Vaterschaftsnachweis mittels eines DNA-Abstammungsgutachtens erbracht hat.


§ 13 Künstliche Besamung


Alle Hunde sollen sich auf natürliche Weise fortpflanzen können. Künstliche Besamung bedarf in jedem Einzelfall der vorherigen Genehmigung durch den Klubzuchtwart. Ein schriftlicher Antrag ist rechtzeitig, spätestens 2 Wochen vor dem geplanten Decktermin beim Zuchtbuchamt einzureichen.

Künstliche Besamung darf nicht bei Tieren angewendet werden, die sich nicht zuvor auf natürliche Weise fortgepflanzt haben. Individuelle Ausnahmen zur Verbesserung der Gesundheit der Rasse, wenn es um das Wohl der Hündin geht oder um den genetischen Pool innerhalb der Rasse zu bewahren oder zu erhöhen können vom Zuchtausschuss genehmigt werden.

Das Vorgehen im Einzelnen ist in den Ausführungsbestimmungen „Künstliche Besamung“ festgelegt.


§ 14 Wurfmeldung


Innerhalb von 3 Tagen nach der Geburt der Welpen hat der Züchter den Wurf einem Zuchtwart seiner Wahl aus seiner oder einer benachbarten Region zu melden. Der erste Wurf eines Neuzüchters muss jeweils von dem Zuchtwart abgenommen werden, der auch die Erstbesichtigung der Zuchtstätte durchgeführt hat.

Die Zugehörigkeit zu einer Region ist bestimmt durch den Wohnsitz des Züchters.


§ 15 Aufzucht der Welpen


Der Hündinnenhalter ist verpflichtet, die Mutterhündin und die Welpen in bestem Ernährungszustand zu halten, gut zu pflegen, artgerecht und hygienisch unterzubringen und verhaltensgerechte Aufzuchtbedingungen mit menschlichem Kontakt zu schaffen. Im Übrigen ist § 2 Abs. 1 zu beachten.


§ 16 Ammenaufzucht


Werden Welpen zu einer Amme verbracht, die sich nicht im Züchterhaushalt befindet, so müssen die Welpen am Aufzuchtort ebenfalls besichtigt werden.

Falls die Welpen vor der Endabnahme nicht in den Züchterhaushalt zurück verbracht wurden, muss die Endabnahme beim Ammenhalter durchgeführt werden.


§ 17 Erstbesichtigung, Wurfabnahme und Kontrolle von Zuchtstätten


Ist kein Zuchtwart des KfT im Umkreis von 100 km erreichbar, so kann die Wurfabnahme, die grundsätzlich in der Zuchtstätte zu erfolgen hat, ausnahmsweise


a. von einem Zuchtwart eines anderen VDH-Rassehundezuchtvereins oder

b. von einem Tierarzt vorgenommen werden.


Die Erlaubnis hierfür muss der Züchter spätestens 3 Wochen vor dem voraussichtlichen Wurftermin schriftlich beim zuständigen Regionalzuchtwart für jeden Wurf neu beantragen.

 

Eine Erlaubnis ist beim zuständigen Regionalzuchtwart ebenfalls einzuholen, wenn ein anderer Zuchtwart des KfT, der nicht der eigenen oder einer benachbarten Region angehört, die Wurfabnahme vornehmen soll.

 

Würfe, die bei KfT-Zuchtwarten fallen, müssen von einem anderen Zuchtwart abgenommen werden. Dies gilt auch für Würfe, die bei Familienangehörigen oder in einem Haushalt lebenden Personengemeinschaften eines Zuchtwartes fallen.


Ab der 6. Lebenswoche der Welpen fordert der Züchter beim Zuchtbuchamt des KfT die Zuchtbuchnummern für alle lebenden Welpen des Wurfes an.

Es müssen ausnahmslos alle Welpen dem Zuchtbuchamt zur Eintragung in das jeweilige Zuchtbuch des KfT gemeldet werden.


Die Rufnamen der Welpen eines Wurfes beginnen jeweils mit demselben Buchstaben. Sie werden mit den Rüden beginnend aufgeführt. Die Anzahl von 15 Buchstaben – einschließlich Leerstellen –soll hierbei nicht überschritten werden.


Erstbesichtigung


Jeder Wurf muss im Zwingerbereich mindestens zweimal vom selben Zuchtwart besichtigt werden, wobei die Erstbesichtigung innerhalb der ersten vierzehn Lebenstage der Welpen zu erfolgen hat.

Bei erfahrenen Züchtern kann die Erstbesichtigung entfallen. Als erfahren gilt ein Züchter wenn die ersten fünf Würfe in seiner Zuchtstätte ohne Vorliegen eines Zuchtverstoßes in das Zuchtbuch des KfT eingetragen werden konnten.

Über den Wegfall entscheidet der betreuende Zuchtwart für jeden einzelnen Wurf. Eine pauschale Entbindung von der Erstbesichtigung ist nicht zulässig. Der Regionalzuchtwart ist vom betreuenden Zuchtwart über den Wegfall der Erstbesichtigung im Vorfeld zu informieren.





Wurfabnahme


Im Einzelfall darf die Wurfabnahme nach Rücksprache mit dem zuständigen Regionalzuchtwart von einem anderen Zuchtwart vorgenommen werden.

Die Wurfabnahme durch den Zuchtwart hat zu erfolgen, wenn

a. die Welpen frühestens die 8. Lebenswoche, spätestens jedoch die 12. Lebenswoche vollendet haben;

b. die Welpen nach Angaben des Züchters entwurmt sind;

c. die Welpen mit einem Transponder (Mikrochip) eindeutig identifizierbar gemacht wurden;

d. die Grundimmunisierung (Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose) bereits mindestens 1 Tag zurück liegt; (die vollständig ausgefüllten Impfausweise sind vorzulegen;) und

e. die Beantragung der Zuchtbuchnummern erfolgt ist und die Rückmeldung des Zuchtbuchamtes vorgelegt werden kann.


Sollte eine der vorgenannten Voraussetzungen nicht vorliegen, darf die Wurfabnahme nicht durchgeführt werden.


Der Zuchtwart

a. überprüft die Identität der Mutterhündin;

b. überprüft die Identität des Welpen durch Kontrolle des eingesetzten Transponders (Mikrochip);

c. begutachtet die Welpen u. a. auf das Vorhandensein von in diesem Alter erkennbaren Fehlern;

d. kontrolliert die Eintragungen in den Impfausweisen und

e. trägt seine Feststellungen in das hierfür vorgesehene Formular ein.


Zum Zwecke der Wurfeintragung übergibt der Eigentümer bei der endgültigen Wurfabnahme die Originalahnentafel der Mutterhündin dem Zuchtwart.


Kontrolle von Zuchtstätten


Werden dem KfT Umstände bekannt, die darauf schließen lassen, dass in einer Zuchtstätte entgegen den Vorgaben des Gesetzgebers, des VDH und/oder des KfT Hunde gehalten und gezüchtet werden, so kann vom Klubzuchtwart eine Kontrolle der Zuchtstätte angeordnet werden.


Nimmt der Klubzuchtwart die Kontrolle nicht selbst vor, so kann er einen Zuchtwart seiner Wahl beauftragen. Bei der Zwingerkontrolle ist eine weitere volljährige Person hinzuzuziehen, deren Beteiligung mit dem Klubzuchtwart abzustimmen ist.


Den Kontrolleuren der Zuchtstätte müssen

a. der Gesamtbestand an Hunden aller gehaltenen Rassen,

b. sämtliche Räumlichkeiten, in denen Hunde gehalten werden, sowie

c. alle die Zucht betreffenden Unterlagen

zugänglich gemacht werden.


Die Kontrolle wird protokolliert wobei empfohlen wird, nach Einholung der schriftlichen Erlaubnis beim Züchter, eine Fotodokumentation zu erstellen. Dies dient ggf. auch der Entlastung des Züchters.


Über das weitere Vorgehen entscheidet der Vorstand nach Vorliegen des Berichtes.


§ 18 Zwingerbuch


Jeder Züchter ist verpflichtet, ein Zwingerbuch zu führen oder sämtliche zuchtrelevanten Unterlagen chronologisch geordnet so abzuheften, dass eine Kontrolle durch einen Zuchtwart möglich ist.


§ 19 Abgabe der Welpen


Welpen, deren Eintragung in das jeweilige Zuchtbuch oder Register des KfT nicht veranlasst wurde, dürfen nicht abgegeben werden.

Die Veräußerung und / oder Abgabe von Welpen zur Kaufvermittlung an Zoogeschäfte oder den gewerblichen Hundehandel sind untersagt. Ein Zuwiderhandeln wird mit dem Ausschluss aus dem KfT geahndet.


IV. Zuchtbuch und Ahnentafeln


Die Zuchthoheit für die in I. genannten Rassen liegt beim Klub für Terrier e.V. von 1894. Dies schließt Zuchtlenkung, Zuchtberatung und Zuchtkontrollen sowie die Führung der Zuchtbücher ein, die in einem jährlich erscheinenden Sammelband veröffentlicht werden.


Eintragungen in die Zuchtbücher des KfT können sowohl von Mitgliedern als auch von Nichtmitgliedern beantragt werden.


Personen, die Mitglied in einem anderweitigen dem VDH angeschlossenen Verein sind, der ebenfalls eine vom KfT betreute Rasse vertritt, können die Zuchtbücher des KfT nur benutzen, wenn sie zuvor verbindlich gegenüber den beteiligten Vereinen erklärt haben, in welchem Verein sie züchten.

Ein Wechsel zum KfT ist nur zum Jahresbeginn mit einer verbindlichen Erklärung gegenüber den beteiligten Vereinen möglich und nur insoweit, wie sie sich den Bestimmungen dieser Zucht-Ordnung unterwerfen.


Von Nichtmitgliedern ist eine Eintragung nur insoweit möglich, als sie sich den Bestimmungen dieser Zucht-Ordnung unterwerfen. Einzelheiten regelt ein gegenseitig vor einer Zuchtmaßnahme geschlossener Einzelvertrag.


Dies gilt jedoch nicht für

 

1. Personen, die einer vom VDH oder der FCI nicht anerkannten Organisation auf dem Gebiet der Rassehundezucht angehören,

2. Personen des kommerziellen Hundehandels (Hundehändler) sowie der vom VDH oder seinen Mitgliedsvereinen nicht kontrollierten Hundezucht.


§ 20 Zuchtbuch


1. Die Übernahme der Abstammungsdaten von Terriern in das Zuchtbuch des KfT kann nur erfolgen, wenn sie eine Ahnentafel/Registerbescheinigung besitzen, die aus Ländern stammen welche der FCI als Mitgliedsländer angehören, mit dieser durch einen Partnerschaftsvertrag verbunden sind oder von der FCI mittels eines gegenseitigen Abkommens anerkannt werden. Nur ein gültiges Export-Pedigree, aus


dem die Eigentumsverhältnisse zu entnehmen sind, berechtigt zur Übernahme der Daten in das Zuchtbuch des KfT.

2. Die Abstammungsdaten bis zur 2. Generation der Nachzucht eines Terriers, dem die Zuchterlaubnis verweigert wurde, in das Ausland gegeben und dort zur Zucht eingesetzt wurde, werden nicht in das jeweilige Zuchtbuch oder Register des KfT übernommen.

Dies gilt auch für Terrier, die aufgrund dokumentierter zuchtausschließender Fehler nicht zur Zuchtzulassung vorgestellt und mit denen im Ausland gezüchtet wurde.

3. Bei der Übernahme von Abstammungsdaten dürfen keine Veränderungen an den Daten vorgenommen werden.


§ 21 Register


1. Der KfT ist verpflichtet, neben dem Zuchtbuch für jede Rasse als Anhang ein Register zu führen. Registernummern werden deutlich als solche gekennzeichnet.

In das Register werden Terrier eingetragen,

a. deren Abstammung in drei anerkannten Zuchtbuch-Generationen nicht lückenlos nachweisbar ist;

b. Terrier mit einer von VDH und FCI nicht anerkannten Ahnentafel, die zur Prüfung ihres phänotypischen Erscheinungsbildes einem KfT-Zuchtrichter vorgeführt wurden.

2. Für Hunde, die in das Register übernommen werden, sind folgende Daten zu erfassen:

Rufname, Wurfdatum, Geschlecht, Farbe, Tätowier- oder Chipnummer, Angaben zum Eigentümer.

Jedes leer bleibende Ahnenfeld wird durch einen Vermerk gekennzeichnet, aus dem hervorgeht, dass dieses Tier nicht unter der Zucht- und Wurfkontrolle des VDH/KfT bzw. der FCI gezüchtet wurde.

Die zur Registrierung eingereichte Original-Ahnentafel verbleibt beim Zuchtbuchamt.

 

§ 22 Ahnentafeln


1. Ahnentafeln oder Registerbescheinigungen sind Abstammungsnachweise mit 4 Ahnengenerationen, die vom Zuchtbuchamt des KfT ausgestellt und beglaubigt werden. Sie bleiben Eigentum des KfT. Der Käufer eines Welpen ist durch den Züchter auf das Eigentumsverhältnis an der Ahnentafel hinzuweisen.

Ahnentafeln des KfT sind mit den Emblemen des VDH und der F.C.I. gekennzeichnet.

Für jeden Hund wird jeweils nur eine gültige Ahnentafel/Registerbescheinigung ausgegeben.


Zum Besitz der Ahnentafel sind berechtigt:

      • der Eigentümer des Hundes,

      • der Mieter einer Hündin während der Dauer der Zuchtmiete, sein Besitzrecht geht dem des Eigentümers vor,

      • Pfandgläubiger während der Dauer des Pfandverhältnisses.


Das Recht zum Besitz der Ahnentafel gegenüber dem KfT besteht nur so lange, wie die Pflichten durch den Hundebesitzer erfüllt werden. Der KfT kann die Ahnentafel für die Dauer einer Zuchtbuchsperre einziehen. Ergibt sich das Besitzrecht an der Ahnentafel nicht aus der Ahnentafel, kann der KfT die Ahnentafel bis zur Klärung der Ansprüche einziehen.

2. Vor der Aushändigung der Ahnentafel/Registerbescheinigung hat der Züchter die Richtigkeit der Angaben durch seine Unterschrift zu bestätigen. Nach der Eintragung des Eigentumswechsels ist die Ahnentafel/Registerbescheinigung dem neuen Eigentümer kostenlos zu überlassen.

3. Für in Verlust geratene Abstammungsnachweise kann der Eigentümer des Hundes schriftlich beim Zuchtbuchamt die Ausstellung einer Zweitschrift unter Angabe der Art des Verlustes beantragen.

Dieser Antrag wird im Vereinsfachblatt des KfT veröffentlicht. Es besteht die Möglichkeit des Einspruchs, der bis zum letzten Tag des Veröffentlichungsmonats bei der Geschäftsstelle eingegangen sein muss. Über den Einspruch entscheidet der Vorstand. Liegt kein Einspruch vor oder wird diesem nicht stattgegeben, ist der Original-Abstammungsnachweis ungültig und der KfT stellt eine Zweitschrift aus.

4. Für Welpen,

deren Eltern und mindestens ein Großelternteil zum Zeitpunkt der Wurfmeldung

- ein Leistungskennzeichen führen, können Ahnentafeln / Registerbescheinigungen mit dem Aufdruck „LEISTUNGSZUCHT“ beantragt werden. Folgende Ausbildungskennzeichen gelten als Leistungskennzeichen in diesem Sinne:

beim Airedale Terrier die IPO 1 – 3 (VPG 1 - 3) sowie damit vergleichbare Diensthundeprüfungen von Polizei und Zoll;

bei Parson Russell BAUP, GebrauchsP, SchweißP sowie bei den anderen vom Jagdgebrauchshundeverband benannten Terrier-Rassen die VGP, VPS, VSwP, VFSP.

- auf VDH oder KfT Zuchtschauen jeweils mindestens fünfmal mit „Vorzüglich“ bewertet wurden (ersatzweise den Titel „Deutscher Champion KfT oder VDH“ tragen), können Ahnentafeln / Registerbescheinigungen mit dem Aufdruck „AUSLESEZUCHT“ beantragt werden.

- deren Eltern den Titel „Deutscher Champion KfT oder VDH“ tragen, und von denen mindestens ein Großelternteil einen anerkannten Championtitel trägt, können Ahnentafeln mit dem Aufdruck „CHAMPION-NACHZUCHT“ beantragt werden.

- deren Eltern zum Zeitpunkt der Wurfmeldung „Angekört“ sind, können Ahnentafeln / Registerbescheinigungen mit dem Aufdruck „KÖRZUCHT“ beantragt werden.

5. Titel/Leistungsnachweise der Ahnen können in den Ahnentafeln / Registerbescheinigungen der Welpen nur eingetragen werden, wenn sie bis zur Wurfeintragung nachgewiesen werden können. Nach der Wurfeintragung erworbene Titel und Leistungsabzeichen der Ahnen werden auch später nicht eingetragen.

6. Ahnentafeln/Registerbescheinigungen von Welpen, die aus einer Zuchtmaßnahme stammen, bei welcher der Züchter gegen die Zucht-Ordnung des KfT verstoßen hat, werden mit dem Vermerk – NICHT NACH DER ZUCHT-ORDNUNG DES KFT GEZÜCHTET – versehen. werden.

7. Ahnentafeln/Registerbescheinigungen von Welpen, die aus Zuchtmaßnahmen stammen, bei welcher ein oder beide Elternteile mit einem rechtswirksamen Zuchtverbot belegt sind, ein oder beide Elterntiere keine Zuchtzulassung erreicht haben oder aus einer Zuchtmaßnahme stammen die durch den Zuchtausschuss hätte genehmigt werden müssen aber nicht genehmigt war, dürfen in der Zucht nicht eingesetzt werden und erhalten den Aufdruck „ZUCHTVERBOT“.

8. Ahnentafeln/Registerbescheinigungen von im VDH-Bereich gezüchteten Hunden die in das Ausland verkauft und in das dortige Zuchtbuch eingetragen werden sollen, werden im Ausland nur mit der Auslandsanerkennung des VDH gültig. Diese istkann vom Züchter oder Besitzer unter Beifügung der Original-Ahnentafel / Registerbescheinigung und des Namens sowie der Anschrift des Käufers / Besitzers formlos beim VDH beantragt werdenzu beantragen.

9. Werden ernsthafte Zweifel an der Abstammung eines Hundes bekannt, ist der KfT berechtigt, eine DNA-Analyse zum Zwecke des Nachweises der Elternschaft auf Kosten des Züchters anzufordern.


V. Zuchtverstöße und Überwachung der Vorschriften


§ 23 Zuchtverstöße


Als Zuchtverstöße sind alle Zuchtmaßnahmen anzusehen, die nicht im Einklang mit dieser Ordnung oder mit Anordnungen und Entscheidungen des Klubzuchtwartes sowie des Vorstandes nach Entscheidungen des Zuchtausschusses des KfT oder mit Bestimmungen der Dachverbände VDH und F.C.I. stehen. Auch die Missachtung tierschutzrechtlicher Vorschriften (insbesondere TierSchG, Tierschutzhunde-Verordnung) ist ein Zuchtverstoß, der zu ahnden ist.


§ 24 Überwachung der Vorschriften


Die Überwachung der Einhaltung dieser Zucht-Ordnung obliegt den Zuchtwarten, dem Klubzuchtwart, dem Zuchtbuchamt und dem Zuchtausschuss, dessen Zusammensetzung in § 19 Ziffer 1 der Satzung des KfT geregelt ist.


VI. Rechtsfolgen bei Zuchtverstößen


§ 25 Vereinsstrafen


1. Ein rechtswirksam ausgesprochenes Zuchtverbot, eine rechtswirksame Zuchtbeschränkung oder ein rechtswirksamer Vereinsausschluss aus zuchtrelevanten Gründen sind für alle dieselbe Rasse betreuenden Zuchtvereine verbindlich und werden der VDH Geschäftsstelle sowie den anderen dieselbe Rasse betreuenden Zuchtvereinen unverzüglich mitgeteilt.

Die unter Ziffer 3 genannten Strafen, die von anderen VDH-Mitgliedsvereinen gegenüber Züchtern ausgesprochen wurden, sind für den KfT verbindlich. Ein solcher Züchter kann weder als Mitglied noch als Nichtmitglied Eintragungen in die KfT Zuchtbücher beantragen.

2. Die einzelnen möglichen Vereinsstrafen sind in § 13 der Satzung des KfT aufgeführt. Diese Strafen sind auch auf Zuchtverstöße anwendbar, insbesondere wenn absichtlich und wiederholt gegen die Bestimmungen dieser Ordnung oder deren Anlagen verstoßen und dadurch dem Ansehen des Vereins Schaden zugefügt wird.

3. Verstöße von Züchtern (Definition gem. § 3 Satz dieser Zucht-Ordnung) und von Deckrüdeneigentümern, die Mitglied im KfT sind, sowie Nichtmitgliedern, soweit sich diese der Ordnungsgewalt des Vereins unterworfen haben, gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen, die Zucht-Ordnung des KfT, Anordnungen und Entscheidungen des

- Klubzuchtwartes,

- des Zuchtausschusses sowie

- des Vorstandes des KfT

können mit

a. Belehrung

b. Verwarnung


c. Abmahnungen

d. befristete oder dauernde Zuchtsperre

e. befristete oder dauernde Zuchtbuchsperre

f. befristetes oder dauerndes Zuchtverbot

g. befristete oder dauernde Zwingersperre

h. Ausschluss aus dem Verein auf Zeit oder auf Dauer,

geahndet werden.

4. Eine Belehrung (d. h. ein einfacher Hinweis) und / oder Verwarnung (d. h. ein Hinweis mit Androhung weitergehender Strafen) wird gegenüber dem Züchter insbesondere bei leicht fahrlässigen Zuchtverstößen oder bei Verstößen von geringer Bedeutung ausgesprochen.

5. Eine Abmahnung wird gegenüber dem Züchter insbesondere, wenn bereits eine Verwarnung ausgesprochen wurde, erteilt.

6. Eine befristete oder dauernde Zuchtsperre wird gegenüber dem Halter in Bezug auf einen bestimmten Hund ausgesprochen. Für die Dauer der Sperre darf dieser Hund nicht in der Zucht eingesetzt werden. Eine Zuchtsperre kommt insbesondere in Betracht, wenn in Bezug auf einen bestimmten Hund die Bestimmungen der Zuchtordnung nicht eingehalten wurden (z. B. Verstoß gegen § 9 Häufigkeit der Zuchtverwendung).

7. Zuchtbuchsperre bedeutet, dass der KfT es ablehnt, für eine bestimmte Zeit oder auf Dauer Eintragungen in Bezug auf Nachkommen im Zuchtbuch vorzunehmen und damit verbunden für diese Hunde Ahnentafeln auszustellen. Eine befristete oder dauernde Zuchtbuchsperre wird gegenüber dem Züchter zum Beispiel dann ausgesprochen, wenn grob fahrlässig oder arglistig gegen wichtige Zuchtregeln verstoßen und / oder der Grundsatz zur planmäßigen Zucht erbgesunder, wesensfester Rassehunde verletzt wurde und die Gefahr besteht, dass Hunde, die nicht nach den Bestimmungen des KfT gezüchtet wurden, wiederum in der Zucht Verwendung finden und dadurch die Zuchtziele gefährdet werden. Zuchtbuchsperren können insbesondere in Bezug auf Nachkommen von Hunden, die zur Zucht nicht zugelassen sind, erfolgen.

8. Ein befristetes oder dauerndes Zuchtverbot wirkt personengebunden gegenüber einem Züchter in Bezug auf alle von ihm gehaltenen Hunden, das heißt, er darf für einen bestimmten Zeitraum oder auf Dauer mit keinem seiner Hunde am Zuchtgeschehen teilnehmen. Dies gilt auch, wenn er gleichzeitig Halter von Deckrüden und Zuchthündinnen ist.


Ein Zuchtverbot kommt insbesondere dann in Betracht, wenn

a. ordnungsgemäße Haltungs- und Aufzuchtbedingungen nicht oder nicht mehr gewährleistet sind,

b. wiederholt grob fahrlässig oder arglistig gegen wichtige Zuchtregeln verstoßen und / oder der Grundsatz zur planmäßigen Zucht erbgesunder, wesensfester Rassehunde verletzt wurde,

c. Welpen dem gewerbsmäßigen Hundehandel zur Verfügung gestellt werden,

d. in nicht dem VDH angeschlossenen Vereinen gezüchtet wird und

e. ein Vereinsausschlussverfahren betrieben wird.


Liegt der Schwerpunkt einer Verfehlung allein auf einem bestimmten Zuchtbereich, so kann auch ein partielles Zuchtverbot auf den Schwerpunktbereich der Verfehlung erteilt werden.



 

9. In Einzelfällen ist es möglich, Zwingersperren zu verhängen. Eine Zwingersperre bedeutet die Zucht- und Zuchtbuchsperre und wirkt sich auf alle Personen, die Inhaber des Zwingers (Zwingergemeinschaft) sind, aus. Hunde, deren Eigentümer eine Zwingersperre auferlegt ist, dürfen weder durch Kauf, noch durch Zuchtmiete für die Zucht verwendet werden.

10. Soweit auf befristete Verbote erkannt wurde, beginnt die Frist mit Rechtskraft der Entscheidung. War bereits ein vorläufiges Verbot verhängt worden, so wird dieser Zeitraum in die Laufzeit der Frist eingerechnet. Soweit gegen einen Züchter auf eine der benannten zuchtbezogenen Strafen insbesondere im Hinblick auf einzelne Hunde erkannt wurde, gilt das entsprechende Verbot auch im Hinblick auf mögliche Zuchteinsätze im Ausland. Wer diesem Verbot zuwiderhandelt, schadet dem KfT. Es kann eine Ahndung mit einer Vereinsstrafe entsprechend der Satzung erfolgen.


§ 26 Zuständigkeiten und Fristen


1. Belehrungen / Verwarnungen und Abmahnungen werden vom Klubzuchtwart ausgesprochen.

Gegen Mitglieder verhängte Abmahnungen werden zwei Jahre nach rechtskräftiger Entscheidung gelöscht.

2. Ein Vorfall, aufgrund dessen ein Verfahren eingeleitet werden soll, darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Dem betroffenen Züchter muss vor Aussprechen einer Strafe gemäß § 25 Ziffer 3. schriftlich zur Stellungnahme Gelegenheit gegeben worden sein.

3. Der Zuchtausschuss ist zuständig bei Verstößen von Züchtern und Deckrüdeneigentümern, die bereits drei bestehende, d.h. noch nicht gelöschte, Abmahnungen wegen Zuchtverstößen erhalten haben und/oder wenn folgende Entscheidungen anstehen:

- befristete oder dauernde Zuchtsperre

- befristete oder dauernde Zuchtbuchsperre

- befristetes oder dauerndes Zuchtverbot

- befristete oder dauernde Zwingersperre

4. Die Klubleitung ist nach Vorschlag des Zuchtausschusses zuständig für den Antrag beim Ehrenrat auf Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein auf Zeit oder Dauer.

5. Hinsichtlich der Art und des Maßes der Ordnungsmaßnahmen hat sich der die Maßnahme Verhängende an der Art und Schwere des Verstoßes sowie dessen Folgen, ferner auch an der subjektiven Vorwerfbarkeit der Zuwiderhandlung zu orientieren.

6. Gegen Anordnungen und Entscheidungen des Klubzuchtwartes kann binnen 14 Tagen nach deren Zugang der Zuchtausschuss angerufen werden.

7. Gegen die unter 3. genannten Maßnahmen steht dem Betroffen die Möglichkeit des Einspruchs binnen eines Monats ab Zustellung des Beschlusses beim Ehrenrat zu.

8. Für die Wahrung der Frist reicht der rechtzeitige Zugang bei der Geschäftsstelle des KfT aus. Der Widerspruch ist binnen einer weiteren Frist von vierzehn Tagen zu begründen, andernfalls kann er als unzulässig verworfen werden.


§ 27 Veröffentlichung der Entscheidung


Sobald eine Entscheidung, die im Sinne dieser Zuchtordnung auch Außenwirkung entfaltet, nicht mehr anfechtbar ist, wird sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Vereinsfachblatt veröffentlicht.

Bezieht sich die Entscheidung auf bestimmte Hunde, wird sie darüber hinaus auch im Anhang zum Zucht-, Kör- und Leistungsbuch mitgeteilt. Spätestens mit der Veröffentlichung der Entscheidung muss auch ein Dritter diese gegen sich gelten lassen, falls er durch die Nichtbeachtung selbst gegen Regelungen dieser Zuchtordnung verstößt.


VII. Gebühren


1. Die Gebühren für die Ausstellung der Ahnentafeln und alle mit der Eintragung zusammenhängenden Leistungen sind der jeweils gültigen Gebührenordnung des KfT zu entnehmen.

2. Bei rechtswirksam verhängten Maßnahmen gemäß § 25 dieser Zucht-Ordnung kann die Eintragung eines Wurfes oder die Übernahme der Abstammungsdaten eines einzelnen Hundes in das jeweilige Zuchtbuch oder Register des KfT von der Zahlung einer mindestens fünffach bis maximal zwanzigfach erhöhten Eintragungsgebühr abhängig gemacht werden.

3. Nichtmitglieder haben die in der jeweils gültigen Gebührenordnung festgelegten Gebühren zu entrichten.


VIII. Schlussbestimmungen


Die Nichtigkeit von Teilen dieser Ordnung zieht nicht die Nichtigkeit der Zuchtordnung insgesamt nach sich.


Ergebnisprotokoll zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins für PRT, am 24.05.2014

1) Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden, Herrn René Neuhäuser

2) Wahl des Protokollführers

3) Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

4) Feststellung der Stimmberechtigung

5) Bericht des Vorsitzenden

=> Es war ein sehr turbulentes erstes Jahr für den neuen Vorstand
=> Info zum Vorgehen und Auskunft vonseiten der Vorstandschaft
* Allgemeine Fragen, die unsere Rasse betreffen, werden immer gerne und auch ausführlich beantwortet
* Bei Anfragen bzgl. Welpenvermittlung bzw. Deckrüdeneinsatz werden keinerlei Empfehlungen von der Vorstandschaft gegeben, sondern auf die Fördervereins-HP verwiesen; dies scheint wohl bisher nicht so gewesen zu sein.
=> Mitgliedsbeiträge
* Momentan werden die Mitgliedsbeiträge von der Kassenwartin eingezogen, was zu einer Vielzahl an Problemen führt. Bankdaten stimmen nicht mehr, Gelder kommen zurück, ... Dadurch entstehen unnötige zusätzliche Kosten.
* Die Umstellung auf das Sepa-Lastschriftverfahren macht den Einzug der Mitgliedsbeiträge noch problematischer
* Antrag der Kassenwartin:
Ab 2015 trägt jedes Fördervereinsmitglied selbst Sorge für die Überweisung des Mitgliedsbeitrages. Bei Nichteingang des Geldes nach zweimaliger Erinnerung erfolgt die Aufhebung der Mitgliedschaft einschließlich einer Bearbeitungsgebühr  in Höhe von € 50.
==> Der Vorstand schickt rechtzeitig eine Info per Mail mit der Angabe des Stichtages und dem Tipp, einen Dauerauftrag für den Mitgliedsbeitrag einzurichten.
==> Dieser Antrag wird durch  Abstimmung einstimmig beschlossen!

6) Bericht der Kassenwartin

=> Einnahmen, Ausgaben und Momentaner Ist-Stand werden den Mitgliedern des Fördervereins in einer E-Mail vom Vorstand zur Verfügung gestellt.
=> Entlastung der Vorstandschaft: 10 Ja-Stimmen, 2 Enthaltungen

7) Homepage

=> Die Erstellung der neuen HP war einmalig zwar kostenintensiv, amortisiert sich aber bereits im Juli 2014, da die Vorstandschaft alle Aktualisierungen selbst und unentgeltlich macht.
=> Anregung zu den Nutzungsbedingungen der HP:
* Änderung für die Vermittlungsseite diskutiert
* Bislang können lediglich Mitglieder Hunde aus ihrem Zwinger dort präsentieren. (kostenfrei).
* Anregung des Vorstandes alle KFT-Hunde zu präsentieren, hierfür jedoch eine Gebühr von € 10 zu verlangen.
=> Veröffentlichung von Ausstellungsergebnissen auf der HP
* Der Vorstand kann keine Garantie für die Richtigkeit der Ergebnisse übernehmen, da diese von Ausstellern übermittelt werden.
* Sollte jemand fehlerhafte Ergebnisse erkennen, bitte kurze Mail an den Vorstand
=> Der Antrag eines nicht anwesenden Mitgliedes, Bilder von Ausstellungen hochzuladen, wird einstimmig abgelehnt. Verschiedene, dagegen sprechende Gründe werden vorab diskutiert.
=> Stattdessen wird die Idee geboren, die HP z.B. durch eine Bildergalerie und einen Extrabereich "Termine" noch mehr mit Leben zu füllen.

8) Verwendung der Gelder des Fördervereins

=> Abstimmung über die Bezuschussung von Gesundheitsuntersuchungen für Mitglieder einstimmig angenommen.
=> Der Förderverein bietet zu interessanten Themen verschiedene Veranstaltungen an (z.B. Vorträge, Trimm- und Handling-Seminare, ...), bei welchen die Mitglieder bevorzugt angenommen und ggf. auch finanziell bezuschusst werden.
* Nach Abstimmung einstimmig angenommen!

9) Sonstiges

=> Bitte des Vorstandes: Alles, was auf der HP veröffentlicht werden soll, ausschließlich schriftlich, über die Rassebeauftragten E-Mail-Adresse!
=> Artikel und Bilder für die Klubhefte jederzeit willkommen. Bilder 600 dpi. Weiterleitung an den KFT über die Rassebetreuer
=> Der Vorstand rechnet bislang keinerlei Verbrauchsmaterial ab. Die Mitglieder weisen darauf hin, dass das Amt zwar ehrenamtlich ausgeübt wird, Verbrauchsmaterialien (Druckerpatronen, Porto, Papier, ...) jedoch vom Verein getragen werden sollten.
Nach Abstimmung, Antrag einstimmig angenommen!
=> Kalender - Jahrbuch - Parson-Special:
* Für 2015 wird beschlossen ein Parson-Special im Rahmen der Doppelausstellung Mannheim-Ludwigshafen / Heppenheim (01. + 02. Mai 2015) auszurichten.
* Es werden verschiedene Modalitäten diskutiert und folgende Beschlussfassung einstimmig angenommen:
* Am 01. Mai 2015: Agility-Turnier - bevorzugt für PRT
* Am 02. Mai 2015: Parson-Special
* Im Rahmen dieser beiden Tage sollen alle startenden Hunde fotografiert werden und die Bilder in einem Jahrbuch 2016 präsentiert werden.
* Alle Anwesenden erklären sich bereit in nächster Zeit Ausschau zu halten nach möglichen Preisen (z.B. Bestickung von Handtüchern mit Parson-Motiv, etc.)
 

Protokoll zur ordentlichen Züchterversammlung der PRT, am 24.05.2014

 

1) Begrüßung durch den Rassebeauftragten, Herrn René Neuhäuser

=> Wahl des Protokollführers
=> Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
=> Feststellung der Stimmberechtigung der Anwesenden

2) Bericht des Rassebeauftragten

=> Statistiken zur PRT-Zucht
2013 gab es lediglich 46 aktive Züchter mit durchschnittlich je 2,2 Würfen und 3,7 Welpen je Wurf
Fragen hierzu gab es keine
=> Infos zu den Listen der Untersuchungsergebnisse
* Die Listen der AEP- bzw. Augenuntersuchungen wurden den Mitgliedern per Mail zugesandt; das wird auch zukünftig so beibehalten
* Diskussion zur AEP-Untersuchung:
Problem: nachweislich einseitig taube Hunde werden nicht in der Liste aufgeführt <=> Dies ist abhängig vom Tierarzt bzw. von der untersuchenden Klinik
<=> Die Verantwortung für die Meldung an den KFT liegt jedoch auch hier beim Züchter selbst!
* Es scheint immer wieder Probleme bei der Datenübermittlung der Augenuntersuchungsergebnisse an den KFT zu geben. Herr Neuhäuser hat aus diesem Grund die Untersuchungsliste beim DOK direkt angefordert und sie mit der des KFT verglichen. Sie unterscheiden sich in nur einem Hund!
* Diskussion über die Neuregelung zur Augenuntersuchung
> Untersuchungspflicht bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres jährlich
> Wird in der Untersuchungsliste "vorläufig nicht frei" vermerkt, so stellt man fest, dass entweder keine Nachuntersuchung mehr gemacht wird oder die Daten zu gegebenem Zeitpunkt in den Listen nicht mehr korrigiert werden.
<=>zu viele Unterlagen kommen nicht bei den entsprechenden Stellen der KFT-Geschäftsstelle an <=> Hoffnung auf Besserung!!!, denn den Sachbearbeiterinnen wurden einzelne Rassen zugeteilt
> Chancen und Grenzen der verpflichtenden Untersuchung von PLL, LOA und SCA werden besprochen
> Vergleich mit der Untersuchungsverordnung des PRTCD
> Beschluss, einen Antrag für die KFT-Mitgliederversammlung 2015
Der Antrag wird auf der Fördervereinsseite mit dem Protokoll veröffentlicht.

=> Info über die Abschaffung der AEP-Pflichtuntersuchung bei den Jack Russell Terriern

3) PLL, LOA und SCA

* Die Gentests wurden von den Züchtern gut angenommen
* Anregung, die Ergebnisse im Fall zweier frei getesteter Elterntiere, doch in die Ahnentafel der Welpen aufzunehmen
* Diskussion über die Modalitäten
* Einstimmiger Beschluss, einen solchen Antrag für eine Generation auf den Weg zu bringen.
* Der Rassebetreuer sichert  zu, den Antrag zu verfassen und an den Vorstand, Herrn Himmrich, weiterzuleiten

4) Wünsche und Anregungen aus der Züchterschaft

=> Eventuelles Gespräch mit dem PRTCD
* Bessere Zusammenarbeit KfT und PRTCD
* Wenn ein KFT-Zuchthund im PRTCD eingesetzt werden soll, dann muss dieser dort den gesamten Wesenstest durchlaufen
* Warum können die im KFT abgelegten ZZL nicht übernommen werden?
* Der Rassebetreuer betont, dass hier Rede- und Klärungsbedarf besteht

5) Sonstiges

=> Bitte, alle schriftlichen Kontaktaufnahmen über die Rassebetreuer-Email-Adresse, nicht über Facebook, Whatsapp etc.
=> Verständnis dafür erbeten, dass Antworten seitens der Rassebetreuer auch mal drei Tage dauern können, denn auch sie haben ein Recht auf Sonn- und Feiertage
=> Wenn die Rassebetreuer um Rückantwort bitten, dann diese doch kurzfristig geben <=> es geht schließlich um die Belange des Züchters. Kommt keine Antwort, so wird dies Konsequenzen haben
=> Diskussion über die Verlegung der Züchterversammlung auf einen zentralen Termin, z.B. Klubsiergerausstellung oder eine andere, zentrale Ausstellung, z.B. Karlsruhe, mit der Idee, dies im nächsten Jahr einmal auszuprobieren.

 

=> Antragstellung für die Mitgliederversammlung des KFT 2015:

Parson Russell Terrier dürfen erstmalig nur in der Zucht eingesetzt werden, wenn zuvor durch eine Augenuntersuchung bei einem für solche Untersuchungen qualifizierten Tierarzt (TA=Mitglied im Dortmunder Kreis DOK - Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren, e.V) nachgewiesen wurde, dass bei dem untersuchten Hund ein erblicher Katarakt, erbliche PRA, erbliche Linsenluxation, Glaukom oder andere, die Lebensqualität stark einschränkende Augenerkrankung nicht feststellbar sind.
Ein Augenuntersuchungsbefund gilt als gültig, wenn die Untersuchung nach Vollendung des ersten Lebensjahres erfolgt ist und das Datum der Untersuchung nicht länger als zwei Jahre zurück liegt.
PRT, die bei der vorgeschriebenen Augenuntersuchung den Befund "vorläufig nicht frei" erhalten, haben bis zur Nachuntersuchung ein Zuchtverbot. Wenn bei der Nachuntersuchung der Befund in "frei" geändert wird, ist das Zuchtverbot aufgehoben.
Abweichend hiervon bleibt ein Augenuntersuchungsbefund, bei welchem die Untersuchung  nach dem vollendeten fünften Lebensjahr des Hundes erfolgt ist, lebenslang gültig.
Hunde mit dem Befund "nicht frei" können nach frühestens 12 Monaten erneut untersucht werden. Bis zu diesem Zeitpunkt erhalten sie ein Zuchtverbot.
Die Zucht mit PRT, bei welchen Progressive Retina Atrophie (PRA), Linsenluxation (PLL) oder erblicher Katarakt festgestellt wurde, ist verboten.

Mitgliederversammlung vom 23.03.2013

I. Begrüßung der Anwesenden durch Herrn Neuhäuser

  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung sowie der Stimmberechtigung der dürftig ausgefallenen Anzahl der interessierten Anwesenden
  • Information über die Abwesenheit der ersten Vorsitzenden
  • Wahl der Protokollführerin
  • Einstimmige Wahl zweier „Ersatz-Kassenprüfer“ (Fr. S. Kress, H. A. da Silva Coelho), welche sich bereit erklären, die Kasse zu prüfen, um die Entlastung des Vorstandes am heutigen Tage noch zu garantieren.

II. Bericht der ersten Vorsitzenden entfällt

III. Bericht der Kassenführerin

  • Für die Jahre 2011 und 2012

IV. Die Kassenprüfer bestätigen die Richtigkeit der von der Kassenführerin gemachten Angaben und beantragen im Anschluss die Entlastung der Vorstandschaft.

  • Abstimmung zur Entlastung: 5 Jastimmen, 2 Enthaltungen. Der gesamte Vorstand wird einstimmig entlastet

V. Änderung des Wartungsvertrages der Homepage des Fördervereins für PRT und Anpassung der Vergütung

  • Information durch den 2. Vorsitzenden und der Kassenwartin über den bestehenden Wartungsvertrag mit der Firma Jantze Seiten und der von der Vertragspartnerin angestrebten Veränderungen hinsichtlich der Vergütung ihrer Wartungsarbeiten. (Alt- und Neuvertrag der Fa. Jantz siehe Anlage)
  • Darstellung der finanziellen Situation des Fördervereins im Falle einer Weiterbeschäftigung von Fa. Jantz und daraus resultierende Konsequenzen hinsichtlich Mitgliedsbeitrag, Förderung der für die Rasse bedeutsamen Untersuchungen, Parson Special, etc.
  • Überlegungen zur Neuvergabe der HP an einen anderen Webmaster
  • Diskussion verschiedener praktikabler Varianten zum wirtschaftlichen Weiterbetrieb der HP
  • Abstimmungsantrag bzgl. einer Weiterbeschäftigung der Fa. Jantz.
  • 7 Mitglieder der MV stimmen gegen eine Weiterbeschäftigung.
  • Einstimmige Ablehnung

Somit wird eine Neuorientierung nötig!
Die anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder des Fördervereins für PRT formulieren folgenden Beschluss:
Der Wartungsvertrag mit der Fa. Jantze Seiten wird zeitnah gekündigt und der Vorstand entscheidet über die Neuorganisation der Fördervereins-HP, bei der zukünftig auf die Facebook-Verknüpfung verzichtet und eine übersichtlichere Darstellung angestrebt wird!

VI. Allgemeine Diskussion und Abstimmung über die Höhe des Mitgliedsbeitrages

  • Pro- und Contra-Diskussion zur Erhöhung des Beitrages in unterschiedlicher Höhe
  • Antragstellung zur Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 15 € auf 20€ ab 2014.
  • Abstimmung: 7 Jastimmen Antrag einstimmig angenommen
  • Erhöhung des Mitgliedsbeitrages ab 2014 auf 20€!

VII. Neuwahl des / der zweiten Vorsitzenden des Fördervereins

  • Wahlleiter: H. René Neuhäuser
  • Festlegen des Wahlmodus: einstimmig offene Wahl gefordert
  • Wahlvorschlag: Frau Bärbel Ballauf
  • Abstimmungsergebnis: 6 Jastimmen, 1 Enthaltung
  • Frau Ballauf nimmt die Wahl an!
  • zweite Vorsitzende des Fördervereins für PRT: Frau Bärbel Ballauf

VIII. Neuwahl des Kassenführers

  • Wahlvorschlag: Fr. Gabi Brücher
  • Abstimmung: 6 Jastimmen, 1 Enthaltung
  • Frau Brücher nimmt die Wahl an!
  • Alte und neue Kassenführerin: Fr. Gabi Brücher

IX. Neuwahl der Kassenprüfer

  • Wahlvorschlag 1. Kassenprüfer: Fr. Susanne Kreß
  • Abstimmung: 6 Jastimmen, 1 Enthaltung
  • Frau Kreß nimmt die Wahl an!
  • Wahlvorschlag 2. Kassenprüfer: Herr Alexandre da Silva Coelho
  • Abstimmung: 6 Jastimmen, 1 Enthaltung
  • Herr da Silva Coelho nimmt die Wahl an!
  • Neue Kassenprüfer: Frau Kreß & Herr da Silva Coelho

X. Allgemeine Diskussion und Abstimmung über die Verwendung der Gelder des Fördervereins für PRT

  • Austausch darüber, welche Untersuchungen überhaupt bezuschusst werden sollten. Auf Anregung wurde darüber abgestimmt, ob Pflichtuntersuchungen (AEP) weiterhin bezuschusst werden sollten.
  • Antragstellung, die AEP von der Liste der durch den Fö-Verein unterstützten Untersuchungen zu streichen, da diese zu den zuchtrelevanten Pflichtuntersuchungen gehört.
  • Abstimmung: 7 Jastimmen
  • Antrag einstimmig angenommen.
  • Beschlussfassung: Die AEP wird zukünftig nicht mehr vom Förderverein für PRT finanziell bezuschusst!
  • Vorschlag 2: Einrichten eines „Gesundheitstopfes“, in den ein jährlicher Fixbetrag eingezahlt wird. Die Züchter, welche ihre Hunde im Sinne der Gesundheitsförderung zur Untersuchung bringen, bekommen am Jahresende anteilig einen finanziellen Beitrag des Fö-Vereins, der jedoch 20 Euro nicht überschreiten darf.
  • Vorschlag 3: Die aktuellen freiwilligen DNA-Tests (PLL, LOA, SCA) werden zu gleichen Teilen bezuschusst.
  • Antragstellung: Jedes Fördervereinsmitglied kann je Kalenderjahr eine Untersuchung beim Fö-Verein einreichen, die mit 10 Euro bezuschusst wird. Voraussetzung für die Auszahlung des Förderbetrages ist die Einreichung des Untersuchungsergebnisses. Dieser Beschluss hat Gültigkeit für die zeitliche Dauer vom 01.04.2013 bis zum 31.03.2014. Abstimmung: 7 Jastimmen
  • Antrag einstimmig angenommen!

XI. Sonstiges

  • Die Ausrichtung eines Parson-Specials in 2013 wird aufgrund der Zeitknappheit abgelehnt. Insgesamt wird die Ausrichtung kontrovers diskutiert, besonders wegen der insgesamt schlechten Resonanz der ausstellenden Züchter. Eine mögliche Ausrichtung in 2014 wird im Vorstand diskutiert und zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
  • Die Gestaltung eines PRT-Jahrbuches wird in Erwägung gezogen.

Mitgliederversammlung vom 03.04.11

Jedes Mitglied des Fördervereins für PRT erhält weiterhin einen Zuschuss von 20 € zur AEP-Untersuchung seiner Hunde. Diese Regelung gilt ab Beschluss für ein Jahr und kann nach Rücksprache des Vorstands mit dem Kassenwart bis zur nächsten Sitzung des FV verlängert werden. Danach ist eine neue Regelung zu treffen.
Diese Regelung gilt für Hunde, die ab 1.4.2011 zur Untersuchung gebracht werden. Nachweis ist die Kopie der AEP-Untersuchung, die beim Kassenwart/Vorsitzenden eingereicht werden muss.

Neuwahlen:
Kassenführer: Frau Gabi Brücher

Neue Studie wird vorgestellt: das Gen für die Ataxie wird erforscht. Es wird beschlossen, dass der Förderverein € 350,00 als Spende dem AHT zur Verfügung stellt.

Mitgliederversammlung vom 25.04.2009

Jedes Mitglied des Fördervereins für PRT erhält weiterhin einen Zuschuss von 20 € zur AEP-Untersuchung seiner Hunde. Diese Regelung gilt ab Beschluss für ein Jahr und kann nach Rücksprache des Vorstands mit dem Kassenwart bis zur nächsten Sitzung des FV verlängert werden. Danach ist eine neue Regelung zu treffen.
Diese Regelung gilt für Hunde, die ab 21.6.2008 zur Untersuchung gebracht werden. Nachweis ist die Kopie der AEP-Untersuchung, die beim Kassenwart/Vorsitzenden eingereicht werden muss. Neuwahlen: 1. Vorsitzende: Rassebeauftragte Frau Christine Tust
2. Vorsitzender: Herr Neuhäuser
Kassenführer: Frau Martina Meyer
Kassenprüfer: Frau Lindenberg, Frau Strucken, Herr Berking

Überarbeitung der Rassehomepage:

• Optik wird aufgefrischt, neues Bildschirmformat, Überarbeitung der „alten“ Struktur wie im Angebot aufgeführt
• Welpen werden in der Züchterliste als zusätzlicher Tabellenpunkt aufgenommen, separate Welpenliste entfällt
• Züchterliste soll in Hauptnavigation ganz oben stehen
• Alte „Hall of Fame“ soll erreichbar bleiben
• Weitere Details werden im Vorstand des Fördervereins abgestimmt

Über Verwendung der Gelder für das geplante "Katarakt-Projekt" werden die Mitglieder des Fördervereins separat informiert. Geplante PRT-Sonderschau im Jahr 2010, verantwortlich für die Klärung (Ort und Zeit) ist Frau Rothermel. In 2009 kein Parson Russell Terrier Jahrbuch vorgesehen. Mitgliedsbeiträge des Fördervereins müssen bis spätestens 31.3. des laufenden Jahres bezahlt sein.
Bei Verzug erfolgt ein Ausschluss aus dem Förderverein (Stichtag 31.3. des jeweiligen Rechnungsjahres) und eine Entfernung der Züchter- und Deckrüdeneinträge von der Rassehomepage.
Mahnungen erfolgen nur per Email.

Mitgliederversammlung vom 21.06.2008

Änderung Punkt 1) der Nutzungsbestimmungen für die Rassehomepage:
Züchter oder Deckrüdenbesitzer, die eine Nutzung wünschen, müssen aktives Mitglied im KfT und im Förderverein PRT sein und sind dadurch automatisch den geltenden Bestimmungen des KfT unterworfen.

Jedes Mitglied des Fördervereins für PRT erhält einen Zuschuss von 20 € zur AEP-Untersuchung seiner Hunde. Diese Regelung gilt ab Beschluss für ein Jahr und kann nach Rücksprache des Vorstands mit dem Kassenwart bis zur nächsten Sitzung des FV verlängert werden. Danach ist eine neue Regelung zu treffen.
Diese Regelung gilt für Hunde, die ab 21.6.2008 zur Untersuchung gebracht werden. Nachweis ist die Kopie der AEP-Untersuchung, die beim Kassenwart/Vorsitzenden eingereicht werden muss.

Mitgliederversammlung vom 01.04.2007

Bei nachweislich vererbbaren Krankheiten oder bei Krankheiten, die in dem dringenden Verdacht der Vererbbarkeit stehen, kann der/die Rassebeauftragte kurzfristig und selbstständig über Gelder aus der Kasse des Fördervereins entscheiden.

Der Förderverein stiftet 4 Pokale für die Sieger der "Europasiegerschau 2007" in Dortmund.
Gravur: Titel – Jahr – "gestiftet vom Förderverein PRT" Vorläufig wird festgelegt, dass bei Ausrichtung der Bundes- und Europasiegerschau durch den KfT jeweils 4 Pokale vom Förderverein gestiftet werden sollen.

Wartungsvertrag für die Rassehomepage ab 1.4.07

Jedes Mitglied des Fördervereins für PRT erhält einen Zuschuss von 10 € zur AEP-Untersuchung seiner Hunde. Diese Regelung gilt ab Beschluss für ein Jahr und kann nach Rücksprache des Vorstands mit dem Kassenwart bis zur nächsten Sitzung des FV verlängert werden. Danach ist eine neue Regelung zu treffen.
Diese Regelung gilt für Hunde, die ab 1.4.2007 zur Untersuchung gebracht werden. Nachweis ist die Kopie der AEP-Untersuchung, die beim Kassenwart/Vorsitzenden eingereicht werden muss.

Mitgliederversammlung vom 28.04.2004

Stiftung eines "ansehnlichen" Pokals für zukünftige Klubsieger - "Parson Russell Cup"